1914-1945
Bierbrauen in bewegten Zeiten: 1914-1945
1914-1918
Die Wirren des 1. Weltkriegs bleiben auch für Löwenbräu nicht ohne Folgen: Kontingentierung der Rohstoffe und Vorschriften zum Stammwürzegehalt des Bieres führen zur Produktion von Kriegs- und Dünnbieren. Am Ende des Kriegs beträgt die Bierproduktion fast nur noch die Hälfte der Vorkriegsjahre.

- Löwenbräubier für die Frontsoldaten
20er Jahre
Löwenbräu erkennt frühzeitig die wirtschaftlichen Möglichkeiten eines internationalen Marktes und verstärkt seine Export-Aktivitäten.
1921
Die "Unionsbrauerei Schülein & Cie" fusioniert mit Löwenbräu, Herrmann Schülein wird Generaldirektor des Bierimperiums.
1925
War während des 1. Weltkriegs zumeist nur Dünnbier gebraut worden, so gibt es erstmals nach dem Krieg wieder das Löwenbräu Starkbier "Triumphator".
1927
Löwenbräu braut erstmals Weissbier. Der Verkauf beginnt noch im selben Jahr.
1928
Als erste Münchener Brauerei produziert Löwenbräu mehr als 1 Million Hektoliter Bier im Jahr.

- Flaschenetikett des Münchner Bürgerbräus.
1937
Löwenbräu versorgt auch die Zeppelin-Luftschiffe mit Bier.

- Exportflasche um 1910 und Werbeplakat, um 1930.

